Durch die Schwedenlöcher auf die Bastei

  • Zu Fuß
  • Für Familien mit Kindern
  • Für Anfänger

Der Weg beginnt im kleinen sächsischen Kurort Rathen, der sich auf beiden Elbufern erstreckt. Parken kann man auf dem linken Ufer in Oberrathen, mit der Fähre kommt man dann auf das andere Ufer.

Der Weg vom Hafen führt vorbei an Umgebindehäusern, wir biegen erst auf einen kleinen Platz mit einem historischen steinernen Wegweiser ab. Die Straße führt bergab zum Grünbach, dann gehen wir am Amselsee vorbei und bis zum nächsten Kreuzungspunkt weiter durch das Tal. Wir biegen links ab, kommen über eine kleine Brücke und sehen vor uns die ersten der insgesamt 700 Stufen der Schwedenlöcher. Die Schwedenlöcher erhielten ihren Namen in Erinnerung an den Dreißigjährigen Krieg, weil sich hier die Bauern der Gegend vor schwedischen Truppen versteckten. Die Treppe führt uns durch eine schmale Felsenschlucht hinauf bis zu einer wilden Schlucht. Die Schlucht schließt sich nach einer Weile und wir müssen durch ein kleines Schwedisches Tor treten. Wir biegen scharf nach rechts ab und kommen zu einem Schwedenloch. Dort kriechen wir durch Löcher, steigen auf Treppen hinauf, bis wir zu einem überdachten Rastplatz kommen. Von hier aus gehen wir nach rechts und kommen auf eine Steinstraße. Nach einer Weile biegen wir bei dem Schild Aussichtspunkt auf ein Aussichtsplateau ab. Hier können wir einen herrlichen Blick auf die mliegenden Felsen und die Tafelberge am Horizont genießen. Dann kommen wir zurück auf die Steinstraße und am nächsten Kreuzungspunkt biegen wir links ab, Richtung Bastei. Auf einem Waldweg kommen wir zum Hotel, von hier aus gehen wir zur größten Sehenswürdigkeit dieser Wanderung – der Basteibrűcke. Die Brücke verbindet zwei Felsentürme, wurde in 1851 gebaut, ist 76 m lang und wölbt sich über die Mardeltelle. Auf der anderen Seite der Brücke können wir Eintrittskarten für die Felsenburg Neurathen kaufen. 

Vom Burgareal aus führt uns eine Treppe hinunter auf den sog. Malerweg, der diejenigen Orte in der Sächsischen Schweig, die oft von romantischen Malern besucht wurden, verbindet – wie zum Beispiel die Bastei. Durch das Grünbachtal kommen wir zurück zur Fähre nach Rathen.

 

Maler, die der Sächsischen und Böhmischen Schweiz ihren Namen gaben

Zwei schweizerische Maler, die Freunde Adrian Zingg (1744-1816) und Anton Graff (1736-1813), die zusammen an der Dresdner Akademie der bildenden Künste studierten, unternahmen in der zweiten Hälfte des 18. Jh. Reisen ins Elbtal in die Gegend um Bastei und Prebischtor. Damals gab es hier keine Touristen, sondern nur schöne wilde Natur, die sie an ihre Heimat – die Schweiz - erinnerte. Deshalb begannen sie, die Gegend, die sie immer öfter besuchten, Sächsische Schweiz zu nennen. Später kam noch der Name der Grenzregion auf der böhmischen Seite hinzu – Böhmische Schweiz.

Beide Maler schufen mit ihren Gemälden die Grundlage der beliebten Vedutenmalerei und halfen, die Naturschönheiten dieser Region berühmt zu machen.

 


Das Projekt Tourismus ohne Grenzen wurde mit Mitteln aus dem Programm für das Ziel 3 zur Förderung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen der Tschechischen Republik und dem Freistaat Sachsen 2007 - 2013 gefördert.

Kategorie: 

  • Zu Fuß

Schwierigkeit: 

  • Für Familien mit Kindern
  • Für Anfänger

Höchster Punkt: 

318 m. n. m.

Unterste Punkt: 

121 m. n. m.

Überhöhung: 

338 m

Distanz: 

4.9 km

Dauer: 

3 - 4 h

Wanderung : 

  • Wanderung über die Grenze
  • Wanderung mit Sehenswürdigkeiten
  • Wanderung mit einer Begebenheit
  • Wanderung mit Aussichten

GPX: 

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